Wie Sie Fahrradständer richtig planen
Eine gut geplante Fahrradabstellanlage sorgt für Ordnung, Sicherheit und eine effiziente Flächennutzung. Damit sie den Anforderungen der Nutzer:innen gerecht wird, müssen Standort, Zugänglichkeit, Dimensionierung und Diebstahlschutz sorgfältig aufeinander abgestimmt sein. Mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung unterstützen wir Sie bei der professionellen Planung – von der Auswahl des passenden Fahrradständers bis zu praxisbewährten Berechnungsgrundlagen für eine zukunftssichere Lösung.
Was ist bei der Planung zu beachten?
Optimaler Standort & Sichtbarkeit
Einfache Zugänglichkeit & Benutzbarkeit
Schutz vor Diebstahl & Vandalismus
Hilfreiche Formeln zur Berechnung
Tipps von unseren Experten
Die wichtigste Frage bei der Planung einer Fahrradabstellanlage lautet: Für wen ist sie gedacht? Unterschiedliche Zielgruppen haben unterschiedliche Anforderungen: Kurzzeitparker möchten möglichst nah an ihrem Ziel parken. Langzeitparker sind bereit, längere Wege zurückzulegen, legen jedoch Wert auf Überdachung, Beleuchtung und abschließbare Fahrradboxen. Touristen benötigen häufig Lademöglichkeiten für E-Bikes sowie Schließfächer. Erst wenn die Zielgruppe definiert ist, lassen sich der optimale Standort und die Ausstattung der Anlage bestimmen.
Die Tiefe einer Fahrradabstellanlage gibt an, wie viel Platz die abgestellten Fahrräder einnehmen – und damit indirekt, wie viele Fahrräder untergebracht werden können. Sie wird durch die Länge der Fahrräder (ca. 1900–2000 mm), deren Ausrichtung (45° oder 90°) sowie die Radstellung (einseitig oder doppelseitig) bestimmt. ADFC-zertifizierte Fahrradständer haben beispielsweise den Vorteil, dass durch die doppelseitige Stellung der Vorderräder die erforderliche Tiefe reduziert wird.
Neben der Abstelltiefe ist die Verkehrsflächenbreite ein weiterer wichtiger Faktor. Sie beschreibt den Raum, den ankommende und abfahrende Radfahrer benötigen, um ihre Fahrräder bequem zwischen den abgestellten Rädern zu bewegen. Die optimale Breite beträgt mindestens 1,80 Meter. Je länger die Abstellanlagen sind, desto größer muss die Verkehrsfläche sein, da mit einem höheren Verkehrsaufkommen zu rechnen ist. Für doppelstöckige Fahrradparksysteme ist von Beginn an eine Verkehrsflächenbreite von mindestens 2,10 Metern erforderlich.
Die dritte und letzte wichtige Richtlinie bei der Planung von Fahrradabstellanlagen ist die Abstellhöhe. Bei doppelstöckigen Parksystemen muss diese mindestens 2,75 Meter betragen. In diesem Bereich dürfen keine Leitungen – Rohre, Kabeltrassen, Leuchten usw. – unterhalb der Abstellhöhe montiert sein.
Berechnungswerkzeuge
Hier finden Sie verschiedene Berechnungstools zur Planung und Umsetzung Ihrer Projekte.
Mögliche Stellplätze anhand der vorhandenen Länge
1. Formel wählen:
Hinweis:
L = Vorhandene Länge
X = Abstand zwischen zwei Fahrrädern
2. Geben Sie Ihre Daten ein
3. Ergebnis:
Füllen Sie das vorherige Feld aus, um die Ergebnisse zu sehen
Hinweis: L = Vorhandene Länge X = Abstand zwischen zwei Fahrrädern
Benötigte Länge für eine vorgegebene Anzahl an Stellplätzen
1. Formel wählen:
Hinweis:
S = Anzahl Stellplätze
X = Abstand zwischen zwei Fahrrädern
2. Geben Sie Ihre Daten ein
3. Ergebnis:
Füllen Sie das vorherige Feld aus, um die Ergebnisse zu sehen
Hinweis: S = Anzahl Stellplätze X = Abstand zwischen zwei Fahrrädern
Radabstand anhand einer vorgegebenen Länge und Stellplatzanzahl
1. Formel wählen:
Hinweis:
S = Anzahl Stellplätze
L = Vorhandene Länge
2. Geben Sie Ihre Daten ein
3. Ergebnis:
Füllen Sie das vorherige Feld aus, um die Ergebnisse zu sehen
Hinweis: S = Anzahl Stellplätze L = Vorhandene Länge
Mögliche Stellplätze anhand der vorhandenen Fläche
1. Formel wählen:
Hinweis:
Radabstand = 500 mm
A = Verfügbare Fläche
2. Geben Sie Ihre Daten ein
3. Ergebnis:
Füllen Sie das vorherige Feld aus, um die Ergebnisse zu sehen
Hinweis: Radabstand = 500 mm A = Verfügbare Fläche
Downloads
Planungshilfe mit Formelberechnung
Leitfaden zur Planung von Fahrradständern: Kriterien, empfohlene Abstände und Berechnung der Stellplatzanzahl.
Projektplan
Durchgehende Begleitung von der ersten Anfrage bis zur finalen Abnahme.
Tipps und Tricks zur Planung
So schaffen Sie Raum für nachhaltige Mobilität.
ADFC-geprüfte Fahrradständer schützen vor Diebstahl und Vandalismus
Vom ADFC geprüfte Fahrradständer eignen sich ideal als diebstahlsichere Ansperrmöglichkeit. Denn sie verfügen über einen integrierten Ansperrbügel und ermöglichen es, den Fahrradrahmen mit einem kurzen Seil- oder Bügelschloss direkt an den Fahrradständer zu ketten. So erhöhen Sie – in Kombination mit Überdachung und Beleuchtung – die Diebstahlsicherheit und den Schutz vor Vandalismus.
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Ob Sie nur eine kleine Frage haben oder ein Angebot für Ihr Großprojekt einholen wollen – wir stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung.